Äbertsmatthof Agroforstprojekt

Zukunftsweisender Umgang mit Wasser, Hitze und Trockenheit dank Agroforstwirtschaft

Eines der vier besten Projekte des diesjährigen Aargauer Naturpreises ist der Äbertsmatthof im Fricktal. Das Projekt zeigt eindrücklich, wie Landwirtschaft aktiv zur Klimaanpassung und Biodiversitätsförderung beitragen kann.

Klimaanpassung durch Agroforstwirtschaft

Mit sogenannten Keylines wird Regenwasser gezielt aufgefangen und im Boden verteilt. So versickert es, statt ungenutzt abzufliessen. Rund 160 neu gepflanzte Bäume spenden Schatten, kühlen das Mikroklima und schützen vor Starkregen und Wind – ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an zunehmende Hitze- und Trockenperioden.

Mehr Biodiversität und ökologische Vernetzung

Der Äbertsmatthof verbindet Offenland, Wald und naturnahe Lebensräume. Dadurch steigt der ökologische Wert der Landschaft deutlich – insbesondere im Zusammenspiel mit umliegenden Naturschutzgebieten, die von den neuen Vernetzungskorridoren profitieren.

Zusammenarbeit und Förderung

Initiiert wurde das Projekt von Rolf Treier, der es gemeinsam mit seiner Familie, dem lokalen Forstbetrieb, dem @JuraparkAargau und Forschungspartnern der @Liebegg umsetzt. Unterstützung kommt von Programmen wie Labiola und dem Fonds Landschaft Schweiz.

Anerkennung durch den Aargauer Naturpreis

Der Aargauer Naturpreis zeichnet alle zwei Jahre Projekte aus, die einen besonderen Beitrag zu Natur und Umwelt leisten. Der Äbertsmatthof war 2025 in der engeren Auswahl zum Thema Klimaanpassung und Biodiversität.

🎥 Der begleitende Film entstand in Zusammenarbeit mit und dem @KantonAargau.
👉 Jetzt ansehen: YouTube – Äbertsmatthof Agroforstprojekt | waldundtier
🔗 Weitere Informationen: www.ag.ch/naturpreis